WER & WARUM?

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PING PONG PEOPLE ist eine Hommage an unseren Sport. Gemeinsam mit euch wollen wir den Staub vom alten Tischtennis-Image klopfen und neue Wege gehen. Out of the box heißt: Tischtennis nach außen tragen – besonders dann, wenn das Punktspiel vorbei ist. Out of the box heißt aber auch: sozial denken und auf nachhaltige und faire Produktion setzen. 

Alles begann Anfang 2020, als Ole in der Stickerei seiner Eltern aushalf. 

Irgendwann stellte er sich Klamotten mit Tischtennisbezug her – anfangs aus Jux. Erste Anfragen von Tischtennisfreunden und losen Bekannten ließen aber nicht lange auf sich warten. 

Ole war sich nicht mehr sicher: Ist das hier nur Spaß oder gibt es noch viele andere Tischtennisspieler, die unsere schöne Sportart draußen zeigen wollen? Er gab sich ‘nen Ruck und gründete Ende 2020 PING PONG PEOPLE.  

Doch während Ole an Marketing und Vertrieb dachte, fehlte da ein zweiter Blick. Ein Blick von einer Person, die zwar keine Rückhand-Bananen kennt, aber wertvolles Know-how beim Design einbringen kann – Tessa. Künstlerin, kreativer Kopf, Schwester von Oles Frau. Und weitaus mehr als nur eine Ergänzung. 

So nahm dieser kleine Erfolg seinen Lauf. Heute ist PING PONG PEOPLE  eine Unternehmung im Sinne des Tischtennissports, mit Rücksicht auf Menschen und unsere Erde – einfach positiv. Mit eurer Hilfe renaturieren wir das Königsmoor bei Rendsburg und spenden für jede Bestellung 1€ an unsere Tischtennisfreunde von PingPongParkinson Deutschland e.V. 

Wir sind dankbar, dass wir gemeinsam mit euch diesen Weg gehen dürfen. Schön, dass ihr dabei seid!

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Wir übertreiben nicht, wenn wir sagen, dass dieser Text eine Liebeserklärung an den Tischtennissport werden soll. Wir wollen verdeutlichen, was uns seit vielen Jahren immer und immer wieder an den Tisch zurückkehren lässt. Und wir wollen die Frage beantworten, wofür PING PONG PEOPLE eigentlich angetreten ist. Aber wie finden wir Worte für das, was wir nach einer überragenden Spin-Spin-Rally fühlen, nach der wir uns aus puren Adrenalinschüben gegenseitig nach vorne schreien? Können Worte das überhaupt beschreiben? Probieren wir’s aus. 

Tischtennis ist ein so großartiger Sport! Er steht für Fairness, Gemeinschaft, Kampfgeist, Sieg und Niederlage, Impulsivität, Zusammenhalt, unerwartete Wendungen und, und, und. Vor allem steht er aber für eins: Emotionen. 

Tischtennis löst etwas in uns aus – wer leidenschaftlich Tischtennis spielt, lebt! 

Wie sonst ist es zu erklären, dass Spieler:innen ständig mit sich selbst sprechen, dass sie hadern, jammern, weinen – dann aber wieder Faust zeigen, sich voll reinwerfen, bis zum Ende beißen und am Ende des fünften Satzes plötzlich wieder da sind? Wie oft seid ihr schon nach einem hitzigen 8:8 nach Hause gefahren und habt am nächsten Tag gedacht: Was war das für ein mega Fight gestern? Wir spielen zwar häufig allein – die größten Matches feiern wir aber zusammen.

Aber machen wir uns nichts vor – das Image unseres Sports könnte besser sein. 

Gefühlt hat Tischtennis es nie so richtig ins Hier und Jetzt geschafft. Das Image wirkt verstaubt und etwas spießig, findet ihr nicht? Das ist doch so schade, denn Tischtennis hat mehr verdient als den Status einer „Randsportart“. Habt ihr euch mal gefragt, warum Tischtennis nicht besser dasteht? Und warum wir so selten Timo, Dima & Co. im Free-TV sehen, obwohl wir in der Grundschule fast alle mit ner Kelle in der Hand um die Platte gerannt sind? Es liegt an der Komplexität, die im Fernsehbild kaum erkennbar ist. Vielen Zuschauer:innen fällt zuerst die wahnsinnig hohe Geschwindigkeit auf. Sie sind kurz beeindruckt, gewöhnen sich ans Tempo und verlieren dann das Interesse. Aber mit dem Tempo ist’s ja nicht getan, denn Tischtennis kann so viel mehr: Es geht um Antizipation, Beweglichkeit, Geschick, Reaktion, mentale Stärke, Rotation, Platzierung, Beschleunigung, Mut und vieles mehr. Doch leider blitzt die Schönheit dieses Spiels in der Öffentlichkeit nur bei großen Events wie den Olympischen Spielen auf. Wir steigen so häufig in die Box, aber wir tragen die Schönheit dieses Sports zu wenig nach außen. Daran wollen wir etwas ändern – indem wir uns mit mehr zu unserer Sportart bekennen. Die Leute sollen sich Fragen, was das da drüben für ein lässiger Tischtennis-Hoodie ist. Vielleicht kommen sie mit euch ins Gespräch und ihr tragt dazu bei, dass wir den rückgängigen Mitgliederzahlen gemeinsam entgegen wirken können. Denn dass wir weniger werden, ist leider Fakt. 

Wir wollen Tischtennis sichtbarer machen – und zwar mit lockerer Kleidung, die nicht nur in der Halle gut aussieht, sondern auch im Café an der Ecke. 

Lasst und Tischtennis eine Identität auf der Straße geben. Egal, ob Mann oder Frau, 3. Bundesliga oder Kreisklasse, mit oder ohne Parkinson: „Out of the box – into the streets“! Helft mit, Tischtennis mit Stolz nach außen zu tragen und unserer Liebe einen Schub zu geben :)